Stein - Handgemachte Musik aus Löbau
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In jeder Wiese liegt ein Lied

 
In jeder Wiese liegt ein Lied
Still und sanft und wundersam
Von Dingen, die das Aug’ nicht sieht
Bevor die Nacht über uns kam
 
Es erzählt von alter Zeit
Und Taten, die niemals besungen
Und holt aus ihrem günen Kleid
Vergess’nes, was der Tod bezwungen
 
Unter ihrer Narbe schlummern
Geschichten alt und unbekannt
Von Freude und von großem Kummer
Sagenumwoben wie das Land
 
So mild wölbt sich der sanfte Hügel
Und stetig kreist der Lerchen Flug
Über’m Ross mit schleifend’ Zügel
welches lange seinen Reiter trug
 
Fiel er in der Schlacht am Morgen?
Oder ruht im Wäldchen dort?
Ewig bleibt es wohl verborgen
Unbekannt sein letzter Ort
 
Nur die Wiese kennt sein Scheiden
Und sie bettet seinen Leib
Erlöst ihn nach dem langen Leiden
Schützt ihn wie ein liebend’ Weib
 
Vielleicht liegt er an jener Stelle
An der einstmals ein König sank
Der von unheilvoller Quelle
Schöpfte einen tödlich’ Trank
 
Und die Fäden sind gesponnen
Von Schicksalsfrauen wundersam
Ihr Urteilsspruch ist nie veronnen
Auch wenn die Nacht über uns kam
 
In jeder Wiese liegt ein Lied
In jedem Feld ruhen Gedanken
 
Alle Lieder sind gesungen
Von Schicksalsfrauen wundersam
Ihr Urteilsspruch ist nie verklungen

Auch wenn die Nacht über uns kam

 
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